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Peter Hardt
Wirtschaftsberatung
Immobilienmakler
Köln
Brüsseler Straße 97
D - 50672 Köln
Tel. 0221 -
510 32 32
Fax 0221 -
510 32 62

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FAQ - Fragen und Antworten zum Kauf von Mehrfamilienhäusern
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Finanzkrise, Börsenbeben, Rezession - angesichts tief verunsicherter
Anleger erlebt ein zuletzt wenig beachtetes Immobilieninvestment eine
Renaissance: Das Mehrfamilienhaus. Günstige Kreditzinsen und
die Sorge vor einer anziehenden Inflation reizen zum Einstieg.
Seit Jahren waren die Bedingungen für Immobilieninvestments nicht
mehr so gut wie heute. In Zeiten, da die Bank für Festgeld nur noch
Minizinsen bietet und Aktien schlaflose Nächte bereiten, besinnen
sich viele Privatanleger auf das Betongold - zumal sie dank billiger
Kredite schon mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz stattliche Objekte
erwerben können.

Definition: Mehrfamilienhaus,
Zinshaus - das Grundprinzip
Anders als bei anderen
Investments ist der Einsatz von Krediten beim Immobilienkauf üblich
- auch wenn diese ausschließlich der Kapitalanlage dienen.
Was kostet ein MFH
- Nicht so teuer, wie man denkt
Natürlich hat
ein Mehrfamilienhaus seinen Preis. Ein Objekt in der Innenstadt ist für
viele kaum erschwinglich. Doch am Stadtrand oder im Umland bieten sich
Alternativen an, die sich gut finanzieren lassen. Mehrfamilienhäuser
mit vier bis sechs Wohnungen sind dort nicht teurer als eine große
Eigentumswohnung in zentraler Lage. Zwischen
7,5 und neun Prozent beträgt der Bruttoertrag aus einem Mehrfamilienhaus
in Stadtrandlage.Mit einer Eigentumswohnung lassen sich hingegen maximal
Erträge von vier Prozent pro Jahr erzielen.
Zinshaus oder Eigentumswohnung
Von Vorteil ist in
jedem Fall , dass jedes Mietshaus die für eine Kapitalanlage erforderliche
Risikostreuung bereits teilweise in sich birgt - im Gegensatz
beispielsweise zur Eigentumswohnung. Wer nur eine Wohnung erwirbt, hat
bei jeder Kündigung sofort 100 Prozent Leerstand und Mietausfall.
Im Mehrfamilienhaus kündigen in der Regel nicht alle Parteien gleichzeitig.
Ohnehin verfügt
das Mehrfamilienhaus über reichlich Vorzüge gegenüber der
Eigentumswohnung. Das wird schon beim Kaufpreis deutlich - es gibt gewissermaßen
Mengenrabatt. Während beispielsweise der durchschnittliche
Quadratmeterpreis für gebrauchte Wohnungen in Kölner und Düsseldorfer
Topvierteln bei 3000 bis 4000 Euro liegt, beträgt er bei ganzen Mietshäusern
1700 bis 2500 Euro.
Mehrfamilienhäuser
sind rentabler, allein schon, weil sich die fixen Kosten besser verteilen.
Außerdem lassen sie sich sehr viel besser wieder abstoßen als
Eigentumswohnungen, die in der Regel nur gut verkauft werden können,
wenn sie leer stehen. Schließlich werden einzelne Wohnungen noch immer
in den meisten Fällen zur Eigennutzung erworben.
In den kommenden Jahren könnte die Nachfrage nach Eigentumswohnungen
zudem noch weiter zurückgehen. Durch die am Arbeitsmarkt geforderte
Flexibilität sind immer weniger Angehörige der Altersgruppe bis
45 Jahre am Immobilienerwerb interessiert. Damit steigt automatisch die
Nachfrage nach Mietwohnungen - und damit das Renditepotential der Mehrfamilienhausinvestoren.
Immobilienkrise USA,
Spanien ... auch in Deutschland ?
Bei uns droht kein Preiseinbruch,
wie er in anderen Ländern bereits stattgefunden hat. Dafür sind
die Kaufpreise im Deutschland des Jahres 2010 so günstig wie vor 15
Jahren. Die Erklärung dafür, warum die weltweite Immobilienkrise
hierzulande keine Spuren hinterlassen hat: Wo keine Blase ist, kann auch
keine platzen. Während in Ländern wie Spanien oder Großbritannien
ein Bauboom herrschte, der bei ständig steigenden Preisen ein massives
Überangebot schuf, gilt der deutsche Immobilienmarkt schon länger
als relativ träge. Die Zahl der neu gebauten Häuser geht seit
Jahren zurück, das Bauvolumen hat sich seit 2000 fast halbiert. Für
Käufer heißt das: Der Einstieg ist günstig, und weil das
Angebot langsam zurückgeht, sollten die Preise tendenziell eher steigen.
Inflation
Mit einer Immobilie
kann man sich weitgehend gegen eine von vielen Experten befürchtete
Inflation schützen. Denn der Käufer zahlt sein Darlehen zu einem
festen Zinssatz in meist fixen Raten an die Bank zurück. Die Zinsen
sind durch die Niedrigzinspolitik der Notenbanken weiter historisch
tief: Zehnjährige Hypothekendarlehen bekommt man für weniger
als vier Prozent. Bei starker Geldentwertung sinkt die Belastung sogar,
weil die Schulden dann an Wert verlieren.
"Die einzige Möglichkeit
ein Vermögen aufzubauen, ist die Verschuldung in Sachwerten."
(Bankier Freiherr von
Bethmann)
Marktsituation 2011
Der Markt für Anlageimmobilien
ist grundsätzlich sehr diskret und somit auch intransparenter als beispielsweise
der Investmentmarkt. In
großen Städten wechseln oft nur ein paar Hundert Objekte im Jahr
den Besitzer. Um das passende Haus zu finden, müssen Interessenten
den Markt permanent beobachten und einen engen Draht zum Makler pflegen.
Eigentümer sind tendenziell verkaufsunwillig, sofern sie nicht dringend
Bargeld brauchen. Obwohl das Interesse an Mehrfamilienhäusern in
der Finanzkrise deutlich gestiegen ist, wollen viele Eigentümer nicht
verkaufen. Sie sehen zu ihren Immobilien keine attraktive Anlage Alternative.
Rendite und Kaufpreisfaktor
Definition Rendite
Rendite = der prozentuale
Ertrag eines Investments, gerechnet über den Zeitraum eines Jahres
Gefragt sind zur Zeit
in erster Linie lukrative Renditeobjekte - Immobilieninvestments, die
sich durch sieben, acht, oder gar neun Prozent Rendite auszeichnen. Besonders
gesucht sind dabei vor allem "hochprozentige" Mehrfamilienhäuser
(MFH). Die Gründe, die für ein solches Investment sprechen,
sind unter anderem:
* das MFH - sofern
es voll und ganz fremdfinanziert wird ...
- trägt sich durch die Mieteinnahmen, bzw. in vielen
Fällen bleibt sogar ein Überschuß (bei einem derzeitigen
Zinsniveau von ca. 4 - 5 %)
* vorübergehende Mietausfälle sind eher zu verkraften
* das MFH ist leichter finanzierbar, weil es sich trägt
* das MFH ist - wenn die hier genannten Regeln befolgt werden - oft auch
wieder leichter zu veräußern
* die Wirtschaftlichkeit des MFH ist nicht abhängig von zusätzlichen
steuerlichen Vorteilen
* der Erwerb von mehreren solchen Objekte ist unproblematischer, weil
keine Unterdeckung vorhanden ist.
Die Bonität (finanzielle Stärke) des Investors erfährt
eher eine Verbesserung, wenn Überdeckung durch regelmässige
Mieteinnahmen gegeben ist
Stellen wir zunächst
die Frage:
Wie berechnet sich
überhaupt die Rendite einer Immobilie? Hier ist unsere Formel für
die Berechnung der Nettorendite:
Netto-Rendite = Jahresnettomiete
zu Nettokaufpreis
Formel für die
Berechnung:
Jahresnettomiete mal
100 dividiert durch Nettokaufpreis
Beispiel:
Eine Immobilie kostet
500.000 Euro
Die Nettomieteinnahme des Objekts bei Vollvermietung ist 40.000 Euro pro
Jahr.
Berechnung:
40.000 x 100 = 4.000.000
4.000.000 : 500.000 = 8
Die Nettorendite beträgt
also 8%.
Viele Anleger richten
sich lieber nach dem sogenannten Faktor oder Vervielfältiger beim
Berechnen der Rendite einer Immobilie, da dies etwas einfacher ist. Der
Faktor ist nichts anderes als das Vielfache der Netto-Jahresmiete im Verhältnis
zum Nettokaufpreis.
In diesem angegebene
Beispiel ist der Faktor 12,5 - die zwölfeinhalbfache Nettojahresmiete
ist hier der Netto-Kaufpreis.
Sie wissen also, wenn
Sie den Faktor 12,5 haben, daß die Immobilie 8% Rendite erbringt.
Hier ist eine Tabelle, die die Umrechnung erleichtert:
| Rendite |
4%
|
5%
|
6%
|
7%
|
8%
|
9%
|
10%
|
11%
|
12%
|
| Faktor |
25
|
20
|
16,7
|
14,3
|
12,5
|
11,1
|
10
|
9,1
|
8,3
|
oder für die
umgekehrte Umrechnung:
Kaufpreis dividiert durch Jahresmiete=
| Faktor |
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
13
|
15
|
17,5
|
20
|
| Rendite |
12,5%
|
11,1%
|
10%
|
9,1%
|
8,3%
|
7,7%
|
6,7%
|
5,7%
|
5%
|
So weit so gut, werden
Sie sagen. Doch wie kommt überhaupt die Rendite zustande und welche
weiteren Faktoren spielen beim Erzielen einer nachhaltigen Immobilienrendite
eine Rolle?
Halten wir dazu einige
Grundprinzipien fest:
1. Der Standort (Lage) ist ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung
der Rendite. Je besser der Standort, desto niedriger ist in den meisten
Fällen die Nettorendite. Das leuchtet ein, denn an guten bis sehr
guten Standorten sind die Grundstückspreise im Verhältnis
zum eigentlichen Bauwerk sehr viel höher als an schwächeren
Standorten. Diese werden nicht unbedingt durch eine sehr viel höhere
Miete wettgemacht. Umgekehrt werden an schwächeren Standorten in
vielen Fällen dennoch relativ gute Mieten bezahlt - während
die Grund- und Bodenpreise niedrig sind.
2. Baujahr, Bauweise und aktueller Bauzustand einer Immobilie
sind ein weiterer Faktor. Vielfach haben Objekte mit baulichen Mängeln
dennoch eine gute Mieteinnahme - während umgekehrt neue oder neuwertig
sanierte Objekte nicht automatisch einen viel höheren Ertrag erbringen.
Als Faustregel kann gelten: Je besser der Zustand, desto niedriger oft
auch die Rendite.
3. Die Mieter spielen eine weitere wichtige Rolle. Je sicherer
die Mieteinnahmen auf lange Sicht, desto höher der Kaufpreis -
was die Rendite schmälert. Auch das ist kein Wunder: Wer auf viele
Jahre hinaus durch Mietverträge mit erstklassigen Mietern einen
sicheren Ertrag erzielt, der wird das Objekt teurer verkaufen können
als jener, der keine so gesicherten Mieteinnahmen vertraglich fixiert
hat.
Daraus folgt die wichtigste
Regel beim Kauf einer Renditeimmobilie:
Je höher die
Rendite,
desto genauer sollte man Standort,
Zustand und langfristige Erzielbarkeit
der Mieten unter die Lupe nehmen.
Wo investieren, worauf
achten, was vermeiden?
Es empfiehlt sich
zunächst ein Blick aus der Vogelperspektive: Viele Experten raten,
ausschließlich in Wachstumsregionen mit breit diversifizierter
Wirtschaft zu investieren. Nahezu der gesamte Osten Deutschlands fällt
dabei durchs Raster, bevorzugt werden sollten dagegen westdeutsche
Großstädte wie Köln, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart
oder München.
Denn wenn überhaupt,
dann ist nur in den Wachstumsregionen in den kommenden Jahren mit einem
weiteren Anstieg von Mieten und Preisen zu rechnen. Hintergrund:
Seit einigen Jahren schon befindet sich dieser Markt in einem moderaten
Aufwärtstrend.

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